Beichtgelegenheit im Zug

Das ist kein Witz: Die „Koleje Małopolskie“, also das Bahnunternehmen der Woiewodschaft Kleinpolen (Region um Krakau) hat die Idee, am 21. und 24. Dezember seinen Passagieren in den Zügen die Beichte zu ermöglichen. Unterschiedlichen Medienberichten zu Folge besteht die Idee, ob es allerdings auch zu einer Realisierung kommen wird, sollte in den kommenden Tagen entschieden werden (siehe z.B. TVP).

Wie der polnische Fernsehsender TVP schreibt, soll es u.a. Gespräche mit den Dominikanern gegeben haben.

Die Medienberichte wurden sehr unterschiedlich antizipiert und die Idee scheint sehr kontrovers, was an den lebendigen Diskussionen und zahlreichen Reaktionen auf diversen polnischen Kanälen zu sehen ist.

In den Kommentaren kommt es zu diverser Kritik: Diskriminierung anderer Religionen, die kein solches Privileg erhalten; die Züge sollten sich mit anderen Problemen beschäftigen; auf der anderen Seite heißt es, es sei eine gute Idee, um die Fahrt attrktiver zu machen.

Nicht nur in der vorweihnachtlichen Zeit kommt es in Polen zu sehr langen Warteschlangen vor den Beichtstühlen. Mehr als eine Stunde Wartezeit ist vor Weihnachten und Ostern die Regel. Bereits zu Beginn des Advents rufen viele Pfarrer ihre Gemeinde dazu auf, frühzeitig von der Beichte Gebrauch zu machen, um denjenigen die Beichte zu ermöglichen, die kurz vor dem Fest aus dem Ausland anreisen.

Was hältst Du von dieser Idee? Wir freuen uns auf Dein Kommentar!

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