Verzweifelt, gebrochen, unglücklich, geknickt?

Was tun, wenn der Schmerz und das Leid Überhand nehmen?! Wenn Du einfach keine Kraft mehr hast, den Schmerz – ob physisch oder psychisch – zu ertragen? Wenn Dir alles auf einmal so sinnlos erscheint und kein Licht in Sicht ist?
Heute gedenken wir im Tagesevangelium der Schmerzen Mariens. Oft fühlen auch wir uns, als würde jemand in unsere Seele oder in unser Herz stechen und wir verzweifeln an dem großen Leid. Wir finden keinen Ausweg und möchten am liebsten alles vergessen oder einfach nur einschlafen und nicht mehr denken müssen. Doch der Schmerz bleibt und nichts passiert…
Was ist es dann für ein Trost zu wissen, dass auch die Gottesmutter diesen Schmerz kennt! Sie stand am Kreuz und sah ihren Sohn sterben – ihren Sohn, der ohne Schuld war, Menschen heilte, glücklich machte und von Gott erzählte. Er musste sterben, obwohl Er alles richtig gemacht hatte.
Warum ließ die Muttergottes zu, dass ihrem Sohn ein solcher Schmerz hinzugefügt werde? Warum stritt sie nicht mit den Richtern, beschütze nicht ihren Sohn, ließ ihn den Kreuzweg gehen und versuchte nicht, die Menge für Ihn zu gewinnen? Ist das nicht die Pflicht jeder Mutter?
Maria wusste wohl, dass Sein Tod die Menschen retten wird. Sie wusste, dass das Leid und das Kreuz die Menschen erlösen wird. Vielleicht hat sie das alles auch nicht bis zum Schluss verstanden, aber sie hatte etwas wunderbares in sich: Tiefen Glauben und tiefes Vertrauen in Gott. Von Anfang an ließ sich Maria auf den Willen Gottes ein: So wie sie am Anfang das Kind Jesu mit den Worten „Dein Wille geschehe“ aufnahm, so gab sie Christus mit derselben Einstellung auch wieder zurück. Demütig verblieb sie bis zum Schluss eine Dienerin Gottes, die nicht den eigenen Schmerz beweinte und Gott Vorwürfe machte, sondern alles annahm, was auf sie zukam, mit vollkommenem Glauben und tiefem Vertrauen.
Ertragen auch wir mit Geduld jeglichen Schmerz, der uns zugefügt wird, und opfern wir ihn im Gebet voll Vertrauen und Glauben zu einem guten Zweck – so wird er erträglicher und weniger schmerzhaft. Es funktioniert wirklich, wenn Du Gott voll Demut – so wie Maria es getan hat – sagst: „Dein Wille geschehe“!
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