Wem bist Du schon wichtig?!

„Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe. Der bezahlte Knecht aber, der nicht Hirt ist und dem die Schafe nicht gehören, lässt die Schafe im Stich und flieht, wenn er den Wolf kommen sieht; und der Wolf reißt sie und jagt sie auseinander. Er flieht, weil er nur ein bezahlter Knecht ist und ihm an den Schafen nichts liegt. Ich bin der gute Hirt; ich kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muss ich führen und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten.“ Joh 10, 11-16

Hattest Du schon einmal das Gefühl, dass Du niemandem wichtig bist? Wie hast Du Dich dann gefühlt? Wie kommst Du mit der Einsamkeit klar und mit dem Gefühl, dass die Menschen Dich ignorieren? Stelle Dir heute den guten Hirten vor, der bereit ist, für Dich alles zu tun, um Dich vor dem Bösen zu bewahren. Er gibt lieber sein Leben hin als zu erlauben, dass Du ein Haar verlierst. Jesus hat schon seinen Leib als Opfer gegeben, damit Du bis zum Ende des Lebens eine Nahrung hast. Wenn Du aus irdischer Perspektive noch einiges zu erleiden hast, kann dennoch keiner Deine unsterbliche Seele töten. Gott hat Dir auch den Schatz des Glaubens geschenkt, der Dir die Sicherheit gibt, dass Dein Leib nach dem Tod erneuert wird, nach dem Vorbild des Leibes Christi.

Sprich heute mit dem guten Hirten. Danke Ihm für die unermüdliche Sorge um Dich. Unaufhörlich opfert Er sich, um Dich mit seinem Wort und Leib bei der Eucharistie aufrechtzuerhalten. Vertraue Ihm all Deine Sorgen an und vertraue, dass Er sie nach seinem Willen löst. Sei auch aufmerksam gegenüber den Menschen, denen Du unwichtig zu sein scheinst. Wenn jemand von ihnen schlecht über Gott und sein Volk spricht, dann sei wachsam. Erwecke in Dir die tiefe Überzeugung, dass Du niemandem so sehr am Herzen liegst, wie Christus, dem guten Hirten. Ein wunderschönes Beispiel des Hirtendienstes gab der hl. Paulus:

Seid also wachsam und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, unter Tränen jeden einzelnen zu ermahnen. Und jetzt vertraue ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, aufzubauen und das Erbe in der Gemeinschaft der Geheiligten zu verleihen. […] Nach diesen Worten kniete er nieder und betete mit ihnen allen.“ Apg 20, 31-32. 36

Ein echter irdischer Hirte liebt seine Herde und tut alles, damit keines seiner Schafe verlorengeht. Das ist eine schwierige Aufgabe, denn es ist schwer andere dazu zu führen, Gott zu folgen. Dennoch ist es eines der schönsten Ausdrücke, jemanden mit Tränen in den Augen immer wieder zu ermahnen. So hat es auch der hl. Stanislaus gemacht, ein Bischof, der für die Wahrheit umgebracht worden ist. Seine kompromisslose Verkündigung des Evangeliums wurde mit Hass begegnet. Erst nach seinem Tod haben die Menschen erkannt, dass er aus Liebe sprach. So ist es leider, dass nicht jede Liebe sofort verstanden wird. Genauso war es mit Jesus. Seine Liebe fasziniert schon seit 2.000 Jahren und wird dies sicherlich bis zum Ende der Welt tun.

Was kann uns scheiden von der Liebe Christi? Bedrängnis oder Not oder Verfolgung, Hunger oder Kälte, Gefahr oder Schwert? In der Schrift steht: Um deinetwillen sind wir den ganzen Tag dem Tod ausgesetzt; wir werden behandelt wie Schafe, die man zum Schlachten bestimmt hat. Doch all das überwinden wir durch den, der uns geliebt hat. Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Gewalten der Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem HerrnRöm 8, 35-39

Herr, ich danke Dir für Deine Sorge um mich. Ich weiß, dass ich Dir wichtig bin. Ich vertraue, dass Du mich durch das Leben führst, damit ich Dich im Himmel verehren kann!

Autor: Priester Daniel Glibowski
Dieser Beitrag wurde uns freundlicherweise vom Blog wyplynnaglebie.wordpress.com zur Verfügung gestellt. Zum OriginalFolge uns auf facebook.

 

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